On the road again
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Geschichte Schwerstedt

Der Ort wird erstmals als Suegerstete in einem Güterverzeichnis der Reichsabtei Hersfeld erwähnt (vor 802) und gehört zu den ältesten Orten des Kreises. Der Name ist von ahd. Sweigari - Schweinehirt abzuleiten. Im Mittelalter sind grundherrliche Rechte der Klöster Ettersburg und Kaltenborn nachzuweisen. Das Rittergut gehörte zunächst denen von Vippach, dann dem Stift Ettersburg. Schließlich war es unter der Lehnherrschaft der Grafen von Gleichen im wechselnden Besitz von verschieden Adelsgeschlechtern.

Logo 1200 Jahre Schwerstedt

Die Bevölkerung betrieb Landwirtschaft. Im 16. Jh. wurde Waidanbau betrieben. Am Ende des 19.Jh. war der Ort auch wegen seiner Imkerei bekannt. Zum Gut gehörten eine Brauerei und Später auch eine Brennerei. Im 18. Jh. und frühen 19. Jh. wurde Strumpfwirkerei und Leinweberei betrieben. Die Wirtschaft wurde durch die Lage an der Via Regia gefördert.

Schwerstedt war auch Haltepunkt an der Strecke der Schmalspurbahn Großrudestedt - Weimar (Laura).

Im dreißigjährigen Krieg traten umfangreiche Zerstörungen auf. Auch die Pest wütete mehrfach im Ort.

In Schwerstedt ist die Staatliche Berufsbildende Schule mit ca. 80 Beschäftigten ansässig. Diese Schule ist für die Ausbildung in den landwirtschaftlichen Berufen für den Freistaat Thüringen verantwortlich und betreut über das Jahr 1800 Schüler und Lehrlinge. Außerdem ansässig ist die Überbetriebliche Ausbildungsstätte für Landwirtschaft und Hauswirtschaft. Weiterhin sind solche Betriebe wie die Entrans GmbH (Mitglied des Zweckverbandes) und die Entsorgungsgesellschaft des Kreises Weimarer Land in Schwerstedt zu finden.

(Quelle: Zweckverband Wirtschaft)